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Indien - ein Subkontinent voller Kontraste und unvergleichbarer Schönheit
Abenteuer Indien: Auf den Spuren der Maharajas
Verganenes erleben - Gegenwart erleben
Indien ist ein Staat in Südasien. Er umfasst den vom Indischen Ozean umschlossenen indischen Subkontinent, der nach Norden bis zum Himalaya ins asiatische Festland reicht. Indien grenzt an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch. Der höchste Punkt ist der Berg Kanchenjunga mit 8.598 m. Der höchste komplett im Land liegende Berg ist die Nanda Devi mit 7.822 Metern. Bekannte Flüsse sind Indus, Ganges und Brahmaputra. Die größten Städte Indiens sind Mumbai, Delhi, Kolkata und Chennai.
Indien ist ein Mitglied im Commonwealth of Nations und ist in 28 Bundesstaaten und sieben Unionsterritorien gegliedert. Im Blick auf die Einwohnerzahl ist Indien nach der Volksrepublik China und vor den USA der zweitgrößte Staat der Erde. Am 11. Mai 2000 überschritt Indiens Bevölkerungszahl offiziell die Milliardengrenze. Die Bevölkerungsdichte beträgt 329 Einwohner pro km² (Deutschland 231 pro km²). Indien gehört zu den Ländern, wo es deutlich mehr Männer gibt: auf 1000 Männer kommen 933 Frauen. Mit einem jährlichen Bevölkerungszuwachs von 15 Millionen Menschen hat Indien im Moment den größten absoluten Zuwachs aller Staaten der Erde. 44 %der Einwohner Indiens haben weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung. Über ein Viertel der Bevölkerung ist zu arm, um sich eine adäquate Ernährung zu leisten.
Ein seit der Gründung Indiens schwelendes Problem ist der Hindu-Moslem-Konflikt. Ungefähr 16,2 Prozent der indischen Bevölkerung werden zu den sogenannten Unberührbaren gerechnet, 8,2 Prozent zählen zur indischen Stammesbevölkerung. In Indien enstanden vier der großen Religionen: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Indien bietet also eine außerordentlich reichhaltige Religionslandschaft. Die Religionen verteilen sich wie folgt: 80,5 % Hindus, 13,4 % Moslems, 2,3 Christen, 1,9 % Sikhs, 0,8 % Buddhisten, 0,4 % Jainas.
Die Adivasi (Ureinwohner) widersetzten sich oft den Missionsversuchen der großen Religionen und behielten teilweise ihre eigene Religion. Der Buddhismus ist heute vor allem bei dem unberührbaren Kasten populär, die auf diese Art und Weise versuchen, den Diskriminierungen des Kastensystems zu entkommen. Die Parsen, die heute hauptsächlich in Mumbai leben, bilden eine kleine, überwiegend wohlhabende und einflussreiche Gemeinschaft. Auch die Jainas sind oft wohlhabend, da sie aufgrund ihres Glaubens, der das Töten von Lebewesen verbietet, überwiegend Kaufleute und Händler sind. Parsen und Jainas gehören meist der Mittel- und Oberschicht an.Weniger gut gestellt sind häufig Muslime in Indien. Nur ein geringer
Teil gehört der Mittelschicht an.
Der Reisende, der Indien als Reiseziel wählt, sieht sich zunächst einer Fülle von Informationen, Attributen und Werbeslogans gegenüber, so dass es schwer fällt, die richtige Destination bei der Vielfalt des indischen Kontinent (paradiesische Sandstrände, abenteuerliche Trekkingtouren, prächtige Paläste, quirlige Metropolen, beeindruckende Landschaften, duftende Gewürzbasare, entspannende Ayurvedakuren für einen ersten Besuch auszuwählen. Eines ist auf alle Fälle sicher: Indien wird das Herz eines jeden Reisenden erobern. Indien wirbt auf vielfältigste Weise um die Gunst der Touristen.
Der Norden wartet mit beeindruckende Landschaften der Superlativeauf, der Süden mehr mit einem friedvollen l, idyllischen und entspannenden Angebot, der Osten Indiens lockt mit prachtvollen Orchideengärten und heiligen Städten von vergangenen Zeiten und der Westen mit Entspannung pur. Durch die faszinierenden Angebote ist Indien ein Urlaubsland mit unglaublicher Vielfalt,
Strahlende Gipfel und Paläste kennzeichnen den Norden des Riesenreiches.
Der Himalaya ist das mächtigste Gebirge der Welt. Hier findet der Besuher nicht nur die höchsten Gipfel der Erde, sondern auch das berühmte Valley of Flowers, üppige Hügel und Wasserfälle. Diese Region ist ein Paradies für Trekker, Skifahrer, Drachenflieger und Rafting-Liebhaber. Zu Füßen des Gebirges liegen die weiten, fruchtbaren Ebenen, in denen der heilige Ganges durch die zeitlosen heiligen Städte fließt. Im angrenzenden Rajasthan eröffnet sich eine strahlende Wüstenwelt mit Palästen, Tempeln und märchenhaften Hotels. Der Gast erlebt den farbenprächtigen, faszinierenden und immer geheimnisvollen Schmelztiegel voller Mythen und Geschichten. Reich ist der Norden an berühmten Sehenswürdigkeiten:
* Hauptstadt ist Dehli (Viktorianischer Glanz und das beeindruckende Red Fort
mit seinen 2 km langen Befestigungsanlagen)
* Rajasthan (das Land der Maharaja-Paläste und der Wüste, mit seinen
Festungsstädten Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur und Bikaner und die "Pink
City"Jaipur)
* Das "Goldene Dreieck" (Agra mit Taj Mahal, einem der größten Kunstwerke
der Welt und dem schönsten Denkmal, das je der Liebe erbaut wurde;Fatehpur
Sikri,die ehemalige Hauptstadt des Mogulreichs)
* Varanasi (legendäre heilige Stadt am Ganges)
* Lucknow (alte muslimische Tradition und Lebensart in ihrer kultiviertesten
Form
* Punjab (der Goldene Tempel von Armitsar, der heiligste Schrein der
Religionsgemeinschaft der Sikhs, und die Stadt Chandigarh)
* Hillstationen in den kühlen Wäldern des Himalaya: Kulu, Manali, Shimla,
Nainital und Mussoorie.
* Hochebene von Ladakh in Jammu und Kashmir mit seinen
Mondlandschaften.
* "Palast auf Rädern" (Reisen Sie im Luxuszug eines Maharaj).
Im Westen findet der Besucher Entspannung in Goa und bei den Festen von Gujarat.
Pulsierndes Tempo und farbenprächtiger Lebensstil vereinen sich in den vier westlichen Bundesstaaten Maharashtra, Gujarat, Madhya Pradesh, und Goa. Den Gast erwarten Tempelstädte, kilometerlange goldene Strände, weite Baumwoll und
Sonnenblumenfelder, kunstvolle Handarbeiten, jahrhundertealte Kunst und filigrane Architekturen. Das Erbe tausendjähriger Religion prägt die Skulpturen und Höhlenmalereien. Das Land ist reich an Naturschutzparks und Vogelreservaten sowie seltener Fauna und Flora. Bombay(Mumbai) ist das traditionelle Tor zu Indien und überwältigt den Gast mit faszinierenden Lebensmittelmärkten und Gewürz-, Antiquitäten- und Schmuck-Bazaren. In Bombay befindet sich auch das Zentrum der größten Filmindustrie der Welt. Ein atemberaubendes Erlebnis erwartet alle Besucher von Bombay in der trockenen Dekkan-Ebene, wo sie die sagenhaften Höhlentempel der Hindus in Ellora und die legendären Wandmalereien und Skulpturen der Buddhisten in Ajanta besichtigen können. Nördlich von Bombay liegt Gujarat, ein noch unberührter Staat voller farbenfroher Märkte und Feste. Etwas wirklich Exotisches erlebt der Gast in Bhuj mit seiner phantastischen Stadtmauer. Dieser Ort ist von Dezember bis Februar von nistenden Flamingos umgeben. Aber der populärste Ort Westindiens ist zweifellos Goa. Sehenswürdigkeiten erlebt der Gast im westen ebenfalls im Überfluss.
* Bombay (die Hängenden Gärten, das Prince of Wales Museum und die
Elefanta-Höhlen.
* Gir Forest (der letzte Zufluchtsort des asiatischen Löwen)
* Ellora und Ajanta (atemberaubende Felsentempel)
*Palitana ( 863 Tempel, die über Treppen in 600 m Höhe zu erreichen sind)
* Chorvad (Sommerpalast des Maharaja)
* Goa (der (längste, makellose Strand der Welt)
* Khajuraho (Tempel mit erotischer Kunst).
Der Süden ist eine idyllische Region mit ruhigen Palmenhainen, sagenhaften Tempeln und traumhaften Stränden.
Die frommen Drawidianer pflegen hier ihre uralte Religion in zahllosen Tempeln, die reich mit Skulpturen von Göttern und Tieren geschmückt sind.Tamil Nadu ist das Zentrum der hinduistischen Tradition, bietet die entspannteste Atmosphäre unter allen größeren Staaten Indiens. Im Westen befindet sich Kerala, dessen exotische Malabarküste einige der schönsten Sandstrände aufweist. Hier erlebt der Besucher das friedvolle alte Indien. Um Madras herum ist der ganze exotische Süden Indiens ausgebreitet. Jeder Staat ist zwar ein Erlebnis für sich, doch sind sie alle eng miteinander verbunden durch weitausend Jahre alte Tempel, die Klänge uralter Instrumente, den Anblick wilder Elefanten und auch Menschen in religiöser Ekstase. Andhra Pradesh ist ein vielfältiges Land mitHügellandschaften und Dschungel, grünen Reisfelder und ungestörten , einsamen Strände, Baumwollplantagen und traumhafte Seen. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind;
* Madras, Bangalore, Mysore und Hyderabad
* Tempelstädte Madurai, Srirangam und Mahabalipuram
* Hillstation Ooty
* Pondichery (französischer Einfluß bemerkbar macht.)
* Kovalam (großartigsten Strandbad der Welt)
* Lakshadweep- oder Andamanen-Inseln ( Angel- oder Tauch-Erlebnis)
* Kanchipuram (Seidenweber, die erste Adresse für Saris)
* Cochin in Kerala (älteste Synagoge des Cornmonwealth)
* Lagunen und faszinierende Fauna von Kerala.
Im Osten erlebt der Besucher die atemberaubende Schönheit und zeitlose Weisheit.
West Bengal ist der einzige Staat Indiens, der sich vom Himalaya bis zum Golf von Bengalen erstreckt. Die Hauptstadt Kalkutta ist eine der größten Städte der Erde - übervölkert und hektisch, aber von einer einzigartigen und ergreifenden Schönheit. Auf dem Weg nach Darjeeling erlebt der Gast eine atemberaubende Aussicht auf den Himalaya. Weiter im Norden befindet sich das orchideenübersäte Sikkim Und im Süden und findet der Besucher eine ganz andere Art der Verzauberung in Orissa mit sagenhaften Tempeln und endlosen Stränden. Sehenswürdigkeiten sind vor allem:
* Kalkutta (beherbergt eines der schönsten Museen Asiens)
* Bhubaneshwar, Puri, Konarak in Orissa (drei legendäre Tempelstädte;Puri
genießt auch große Bekanntheit als Badeort)
* Chilka Lake (sehenswertes Vogelschutzgebiet)
* Shillong ( der schönste Golfplatz des Landes)
* das Kaziranga Wildschutz Gebiet
* Darjeeling (die Königin der Hillstationen)
* Sikkim (das Paradies der Trekker).
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